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PPWR & Stretchfolie – kurz und verständlich
Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation, Verordnung (EU) 2025/40) ist die neue EU-Verpackungsverordnung. Sie legt europaweit einheitliche Anforderungen an Verpackungen fest – mit Fokus auf Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz, Minimierung und Transparenz in der Lieferkette. Viele Detailvorgaben werden in den kommenden Jahren noch durch weitere EU-Rechtsakte konkretisiert.
Für wen ist das relevant?
Wir beliefern ausschließlich B2B-Kunden mit Transportverpackungen und Verpackungsmaterialien. Auch in diesem Bereich wird PPWR zunehmend wichtig, weil Unternehmen ihre Verpackungen und Materialien künftig häufiger bewerten, dokumentieren und nachweisen müssen.
Transportverpackungen: Stretchfolie und Umreifungsband zur Ladeeinheitensicherung
Stretchfolie und Umreifungsband werden zur Ladeeinheitensicherung eingesetzt: Sie stabilisieren Waren für Lagerung und Transport und schützen zusätzlich vor äußeren Einflüssen. In der PPWR werden Palettenumhüllungen und Umreifungsbänder als Industrieverpackungen eingeordnet und sind von der 100%-Mehrwegquote ausgenommen.
Hinweis: Stretchfolie gilt dabei als flexibles Verpackungsmaterial, da die endgültige Form erst beim Umwickeln der Palette entsteht.
Die wichtigsten Termine (Zeitstrahl)
- 22.01.2025: Veröffentlichung der PPWR (Verordnung (EU) 2025/40)
- 11.02.2025: Inkrafttreten (formell gültig)
- 12.08.2026: Start der Anwendung erster Anforderungen (u. a. Stoffanforderungen wie PFAS-Grenzwerte; je nach Rolle auch Dokumentationsthemen)
- Mitte 2027: Einrichtung eines nationalen Herstellerregisters in jedem EU-Mitgliedstaat
- 01.01.2030: Großer Meilenstein: u. a. Recyclingfähigkeit (mind. 70%), Design-for-Recycling, Rezyklatanteile für Kunststoffverpackungen (je nach Kategorie), Minimierung/Volumen sowie max. 50% Leerraum für Sammel-, Transport- und E-Commerce-Verpackungen
Welche Unterlagen stellen wir B2B-Kunden bereit?
Als Lieferant unterstützen wir unsere Kunden mit den erforderlichen Produktinformationen zur Einordnung und Dokumentation in der Lieferkette. Typische Unterlagen sind technische Datenblätter / Spezifikationen, die wir auf Anfrage bereitstellen.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Da einzelne Detailvorgaben noch konkretisiert werden, können sich Anforderungen je nach Verpackungsart und Rolle in der Lieferkette weiter präzisieren.
Ladeeinheitensicherung: Welches Umreifungsband passt zu welcher Palette?
Ladeeinheitensicherung: Welches Umreifungsband passt zu welcher Palette?
Bei der Sicherung von Paletten zählt nicht nur das Gewicht, sondern vor allem die dauerhafte Haltekraft des Umreifungsbands. Für die Transport- und Ladeeinheitensicherung empfehlen wir ab mittleren Palettengewichten in der Regel PET-Umreifungsband. Der Grund: PP-Band dehnt sich deutlich stärker und bietet geringere Rückstellkräfte, während PET-Band die Vorspannung besser hält und dadurch für stabile Ladeeinheiten auf der Palette besser geeignet ist.
Die folgende Übersicht dient als praxisnaher Richtwert für die Auswahl von Bandmaterial, Bandbreite und Anzahl der Umreifungen.
Richtwerte für die Auswahl des passenden Umreifungsbands
| Palettengewicht / Anwendung | Empfohlenes Band | Typische Bandbreite | Empfohlene Anzahl Umreifungen | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| bis ca. 150 kg | PP oder PET | 12 mm | 2 vertikal | Nur bei formstabilen Kartons und kurzer Transportstrecke |
| ca. 150 bis 250 kg | bevorzugt PET | 9,5 bis 12 mm | 2 vertikal | PET ist meist die sicherere Wahl |
| ca. 250 bis 500 kg | klar PET | 12 mm | 2 bis 3 vertikal | PP ist hier aufgrund der hohen Dehnung nicht die erste Wahl |
| ca. 500 bis 800 kg | PET | 12 bis 15,5 mm | 3 vertikal | Für höhere Paletten und längere Transportwege |
| ca. 800 bis 1.200 kg | PET | 15,5 mm | 3 bis 4 vertikal | Kantenschutz wird empfohlen |
| ab ca. 1.200 kg | PET | 15,5 bis 19 mm | 4 vertikal | Bei kritischen Ladeeinheiten ggf. zusätzliche Sicherungsmaßnahmen sinnvoll |
Warum PET-Umreifungsband bei Paletten meist die bessere Wahl ist
PET-Umreifungsband eignet sich besonders für die Ladeeinheitensicherung auf Paletten, da es eine höhere Haltekraft, geringere Dehnung und bessere Rückstellkräfte bietet. Dadurch bleibt die Vorspannung auch bei Transportbelastung, Vibrationen und längerer Lagerung deutlich stabiler erhalten.
Gerade bei Paletten ab ca. 250 kg, bei höheren Ladeeinheiten, längeren Transportwegen oder kritischen Stapelbildern ist PET aus unserer Sicht die klar bessere Lösung.
Wann PP-Umreifungsband sinnvoll ist
PP-Umreifungsband ist vor allem für leichte, formstabile und weniger beanspruchte Ladeeinheiten geeignet. Es ist wirtschaftlich und in vielen Standardanwendungen ausreichend. Für die dauerhafte Palettensicherung im Transport ist PP jedoch nur bedingt geeignet, da das Material eine höhere Dehnung aufweist und die Vorspannung schlechter hält.
Wie viele Umreifungen sind nötig?
In vielen Standardanwendungen reichen 2 vertikale Umreifungen, wenn Bandmaterial, Bandbreite und Spannkraft sauber zur Ladeeinheit passen. Bei höheren, schwereren oder instabileren Paletten sind 3 bis 4 Umreifungen sinnvoll.
Entscheidend ist nicht nur die Anzahl der Umreifungen, sondern die richtige Kombination aus:
- Palettengewicht
- Stapelhöhe
- Formstabilität der Ware
- Transportweg
- Lagerdauer
- Bandbreite und Bandfestigkeit
- Einsatz von Kantenschutz
Faustregel für die Praxis
Je schwerer, höher oder instabiler die Palette ist, desto eher sollte von PP auf PET gewechselt werden – und desto größer sollten Bandbreite, Bandfestigkeit und Anzahl der Umreifungen ausfallen.
Wichtiger Hinweis
Die genannten Werte sind praxisnahe Richtwerte. Die exakte Auslegung hängt zusätzlich von Packgut, Palettenmaß, Kartonqualität, Stapelbild, Transportbeanspruchung und Sicherungsziel ab.
Sie sind unsicher, welches Band zu Ihrer Palette passt?
Wir empfehlen Ihnen die passende Lösung anhand von Palettengewicht, Stapelhöhe, Transportweg und eingesetztem Gerät.